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Saftladen, Randale und Chorizos

Nach kolumbianischer Pünktlichkeit ging es 1 ½ Stunden später los als geplant. Heutiges Tagesziel war ein Festival von einem Dorf das ungefähr 1 ½ Stunden weg ist. Das eigentliche Tagesziel war es sich so sehr voll zu fressen bis man nicht mehr laufen konnte.

Tagesziel erfolgreich erreicht…

Um in das Dorf zu kommen mussten wir erst nach San Gil und von dort aus in das Dorf namens Villanuevo. Da wir aber in San Gil noch einkaufen mussten war ein kurzer Boxenstopp eingeplant. Bis wir aber erst mal in einem Bus in die richtige Richtung saßen verging nochmal eine halbe Stunde. In San Gil angekommen teilten wir uns auf. Marina, Alicia und Alejandra gingen einkaufen und Juliana, Mof, Vane, Kevin, Marcel und ich nahmen den Bus zu Julianas WG die ganz in der Nähe ihrer Uni lag. Sehr positiv überrascht von der Größe der WG und ihrem Zimmer fragte ich noch nach dem Preis und da fielen mir beinahe die Augäpfel raus. Sie zahlt gerade einmal 60 € für ihr Zimmer inklusive Benutzung der Waschmaschine und Co. Mein Bruder sein WG Zimmer hat die gleiche Größe in einer kleinen Stadt namens Künzelsau und zahlt 4fach so viel. Und sie bekommt auch noch Bafög…

Nach der Bewunderung der Wohnung ging es zurück in die Innenstadt in eine große Halle in der nur Obst angeboten wurde. Endlich war ich im Paradies. Von den vielen Farben und anderen Früchten konnte ich mich kaum satt sehen. Als wir wieder auf Alicia und den Rest trafen gab es ein zweites Frühstück. Die anderen tranken einen Milchshake. Ich gönnte mir für 4000 Pesos (1,30euro) einen großen Obstteller mit Eis und konnte kaum fröhlicher in den Tag starten…

Nach dem „sehr kurzen“ Boxenstopp ging es weiter in das Dorf. Lady, die Schwester von Alicia hat dort einen Stand mit Chorizos, Eintopf, Arepas con chocolo, Fisch, Kartoffeln und noch mehr… Sie rief auch extra morgens an und berichtete von Randalen von Betrunkenen Festbesuchern die die Polizei zusammen schlugen bis die Tränengas einsetzten. Den Betrunkenen tat das weniger weh, die Kinder und die wenigen Nüchternen flüchteten sich weit weg. Trotzdem wurde das Tränengas vom Wind durch das Dorf gezogen. Anscheinend  lag überall Müll und betrunkene Menschen herum . Heute wurde das von der Müllabfuhr alles wieder aufgeräumt, weshalb es wieder schön aussah. Am Fest angekommen schauten wir uns nur kurz um, Alejandra drückte fest ihre Eltern, die sie seit Freitag nichtmehr gesehen hat. Nach einem Rundgang legten wir los mit dem essen. Ich aß 4 Chorizos con Papas, einen halben Fisch und Rindfleischstückchen mit Maniuk. Als wäre es noch nicht genug gewesen half ich Alejandra bei ihrem Eis und aß zum Nachtisch eine Oblade imagemit Erdbeermarmelade, Smarties, Kokos und Mandeln. Nach 3 Stunden durchfressen mussten wir auch schon wieder los um den letzten Bus zu erreichen. Eigentlich wollte ich heute typische Schuhe und einen Hut der von der prallen Sonne schützen sollte kaufen aber ich war im Foodkoma und daher nicht in der Lage zu den Ständen zu laufen. Auf dem Weg zum Bus sahen wir eine Jugendliche die auf ihrem Mofa einen Platz für eine Rumflasche gefunden hatte und die wie selbstverständlich herumfuhr. Selbst als die Polizei vorbeifuhr machte sie keine Anstalten die Flasche verschwinden zu lassen. Hier drehen bei dem Fest offensichtlich alle durch…

Auf der Rückfahrt saß ich neben einem Mann der so breit war wie ein Gorilla und auch so vor sich hin schnarchte. Ich machte mich so klein wie möglich und versuchte die Fahrt zu überleben. Der Ausblick auf die großen Berge allein reichte dass ich schon in meiner Wanderschuhe schlüpfen wollte und endlich einen 5000 besteigen wollte. Leider ist das aber zeitlich gar nicht mehr möglich…

 In San Gil angekommen schnappte sich jeder von uns die Einkäufe, die wir dort aufbewahrt haben und rannten zum Bus nach Aratoca. Daheim angekommen, aus dem Foodkoma erwacht machte ich mit Marina einen Ananassaft und wir aßen Brot dazu. Nach dem Saft machte ich noch Kaffee. Würde ich jetzt noch einen Biss essen, könnte ich nicht mal mehr zur Toilette laufen. Alle, außer Alejandra die nach den Tonnen von Zucker immer noch fit wie ein Turnschuh war, versuchten sich möglichst nicht zu bewegen um dem Körper noch mehr Strapazen zu ersparen. Deshalb liege ich auch jetzt schon im Bett J

Hoffentlich werde ich in Thailand abnehmen sonst bin ich an Weihnachten so dick wie eine Tonne…

 

22.8.17 03:43

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